AG Psychoküche

Gemeinsame Wege aus dem neoliberalen System – für mehr Solidarität

„Um etwas Neues zu denken, muss man die Matrix
der herrschenden Wahrheiten in Frage stellen.“
Ulrich Brieler*

Die Erderwärmung nimmt ständig zu, die Weltmeere sind voller Plastikmüll, im Mittelmeer ertrinken Tausende von Menschen, Menschen verhungern, obwohl wir alle ernähren könnten, und eine Handvoll Leute führen in Europa einen gigantischen Steuerbetrug durch. Und was tun wir? Ja gut, wir trennen Müll, fahren Bahn und abonnieren die „Grüne Kiste“. Aber reicht das? In was für einer Welt wollen wir denn leben? Was für eine Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Wieso teilen wir nicht unsere Ressourcen so auf, dass alle Menschen gut und friedlich leben können? Warum gehen wir nicht mehr auf die Straße, um für eine Politik zu kämpfen, die allen nützt? Wir sitzen doch alle in einem Boot. Warum schubsen wir uns gegenseitig aus dem Boot und tun so, als müsste jede und jeder nur an sich selbst denken?

Wenn auch Dich all diese Fragen beschäftigen, dann ist es Zeit, gemeinsam über die Strukturen und Mechanismen nachzudenken, welche dieses System zusammenhalten und in die wir alle involviert sind. Ökonomisches Denken, Handeln und Fühlen dominieren uns immer wieder, oft auch ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Zusammen begeben wir uns auf Spurensuche überall dort, wo uns neoliberale Ideologie, direkt oder auch verhüllt, begegnet – ob in unserem Alltag, in unseren Beziehungen, in den Medien, der Kunst, der Arbeit oder andernorts. Wenn man etwas verändern will, muss man es erst verstehen.

Dazu besuchen wir gemeinsam Veranstaltungen, wie Vorträge, Ausstellungen oder Lesungen, wir machen gelegentlich Filmabende, diskutieren Lesenswertes, was wir zum Thema gefunden haben, reflektieren immer wieder unsere eigenen Verstrickungen im System, in dem wirtschaftliche Interessen dominieren – und das alles in kulinarisch-geselliger Atmosphäre.

Wir laden andere Menschen dazu ein, sich ganz nach dem Attac-Leitbild der emanzipatorischen Bildung gemeinsam zu befähigen, die Zusammenhänge der kapitalistischen Globalisierung zu verstehen, um unsere eigenen Interessen zu vertreten. Denn das ist das Ziel: dem System der gewalttätigen Ausbeutung von Mensch und Natur aktiv entgegenzutreten und es jenseits von Profitstreben zu verändern – für mehr Solidarität und eine lebenswertere Welt für Alle!

Wenn Du Interesse an einer Mitarbeit hast, schreibe uns gerne eine E-Mail an attac.ag.psychokueche@posteo.de

*Ulrich Brieler hat einen kurzen, lesenswerten Beitrag zu dem „neoliberalen Charakter“ geschrieben.