AG Gesundheit

Die AG Gesundheit befasst sich einerseits mit der Corona-Pandemie, ihren Begleiterscheinungen und kritisch mit den getroffenen Maßnahmen zu dieser Pandemie sowie andererseits mit den gesellschaftlichen Voraussetzungen für Gesundheit, dem Zustand des Gesundheitswesens und notwendigen Veränderungen. Sie will zum Aufbau einer Bewegung beitragen, die sich sowohl sehr kritisch mit den Regierungsmaßnahmen und den – zumeist einseitigen – Medienberichten zur Corona-Pandemie beschäftigt als auch die Vereinnahmung von Einzelkritiken und von Nöten durch rechtsextreme Gruppen argumentativ zurückweist. Die Grundlage bilden die folgenden Aussagen.

1. „Die Konferenz bekräftigt mit Nachdruck, dass Gesundheit, die der Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit oder Gebrechen ist, ein grundlegendes Menschenrecht darstellt und dass das Erreichen eines möglichst guten Gesundheitszustands ein äußerst wichtiges weltweites soziales Ziel ist, dessen Verwirklichung Anstrengungen nicht nur der Gesundheitspolitik, sondern auch vieler anderer sozialer und ökonomischer Bereiche erfordert.“ (Erklärung der Weltgesundheitsorganisation von 1978)

2. „So wichtig eine wirksame Prävention und Therapie von COVID-19 auch sind, rein medizinische und technologische Ansätze greifen zu kurz. Denn der Corona-Ausbruch ist zwar eine neue Herausforderung, zugleich aber auch Ausdruck einer lang bestehenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krise. Eine erfolgversprechende Abschätzung und Bekämpfung der komplexen Folgen der Pandemie erfordert daher ein interdisziplinäres Vorgehen, das neben biomedizinischen vor allem politische, psychologische, ökonomische, gesellschafts- und gesundheitswissenschaftliche sowie entwicklungspolitische Aspekte umfassen muss.“ (Über Corona hinausdenken – Deutsche Plattform für globale Gesundheit)

Beteiligungen

In Hamburg: Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus, Zusammenarbeit mit Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg: Krankenhaus Groß-Sand bleibt!

Bundesweit: Zusammenarbeit und Austausch innerhalb von Attac Deutschland, Beteiligung an Projekten des Vereins Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB): Krankenhausschließungen stoppen, Bündnis Klinikrettung

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Statt persönlicher Treffen finden bis auf Weiteres Video-/Telefonkonferenzen statt: am ersten und vierten Donnerstag jedes Monats ab 20 Uhr.

Wir freuen uns über alle Interessierten, die dazukommen möchten!

Unsere AG ist per E-Mail zu erreichen über hamburg@attac.de.