Vierte Onlineveranstaltung der AG Gesundheit in der Reihe „Mut zu Zwischentönen“

Stirbt die Vielfalt von Kultur mit Corona und mit ihr Solidarität?

Kultur ist ein gesellschaftlicher Raum, der seit Beginn der Corona-Krise massiven und mittlerweile lang andauernden Einschränkungen unterliegt. Das kulturelle Leben in unserem Land ist weitgehend zum Erliegen gekommen und findet nur noch online statt.

Kultureinrichtungen geraten in Schieflage, Künstler*innen sind in ihrer ökonomischen Existenz bedroht oder diese ist gar schon vernichtet.

Was macht es mit einer Gesellschaft, wenn Kunst und Kultur beschränkt werden?

Ist kultureller Ausdruck in unserer Gesellschaft nur „nettes Beiwerk“ oder braucht es gerade dessen Vielfalt für das Funktionieren und die Weiterentwicklung der Demokratie?

Was geht an sozialem Kontakt- und Gestaltungsraum verloren, wenn direkte Begegnung und direkter Dialog bei kulturellen Veranstaltungen nicht mehr erlaubt sind?

Wie lange ist der zunehmende ökonomische Druck für manche kulturelle Szene noch auszuhalten?

Die Ökonomisierung  der Kultur hat zu Einschränkungen der Vielfalt geführt. Wird dieser Prozess beschleunigt fortschreiten?

Stirbt vor allem der selbstorganisierte Kulturtreff auf dem „platten Land“ oder in einem sozial benachteiligten Stadtteil? Überlebt nur die Oper im Zentrum der Metropole?

Wie wirkt sich dies alles auf unsere Bereitschaft zu Solidarität aus?

Gibt es weiter  oder wann gibt es wieder Kulturerleben, das sich alle leisten können?

Drohen künstlerische Aktivitäten als eine Art „Frühwarnsystem“ für gesellschaftliche Fehlentwicklung verloren zu gehen?

Diesen und weiteren Fragen – auch von Ihnen – wollen wir uns am 20. Mai 2021 widmen und wir laden Sie zu unserer Diskussion herzlich ein.

 

Die Moderation hat Nora Steen, Leiterin des Christian Jensen Kollegs in Breklum, übernommen.

 

Unsere Gäste sind:

Amelie Deuflhard, Kampnagel

Dörte Inselmann, Kulturpalast Hamburg

Prof. Diemut Schilling, Wuppertal

Dieter Warszawa, theater-iks, Hamburg

 

Veranstalter ist Attac Hamburg.

Mitveranstalter sind:

Christian Jensen Kolleg

Evangelische Akademie der Nordkirche

Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e. V.

Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts

UmweltHaus am Schüberg

XING-Regionalgruppe Hamburg

XING-Themengruppe Debatte, Dialog, Diskurs

XING-Themengruppe Kabarett

 

Zugangsdaten:
Der Zoom-Zugangslink lautet:

https://zoom.us/j/91969232041?pwd=LytxY0l4RzAwMkxlRjdUN1d2S0ZXdz09

Meeting-ID: 919 6923 2041

Kenncode: 025688

 

Wir beabsichtigen, die Veranstaltung aufzuzeichnen. Mit dem Beitritt zur Veranstaltung erklären sich Teilnehmer*innen damit einverstanden, dass Namen oder Gesichter möglicherweise in der Öffentlichkeit Verbreitung finden.

 

SPENDENAUFRUF: Unsere Veranstaltungsreihe kostet Geld und soll fortgesetzt werden, deshalb bitten wir um eine Spende (Richtwert 10 Euro, gern mehr falls möglich!) an Attac Trägerverein e. V., IBAN: DE57 43060967 0800100800, BIC: GENODEM1GLS, GLS Gemeinschaftsbank, Stichwort Für Attac Hamburg „Mut zu Zwischentönen“.

Vielen Dank dafür!

 

Wichtig: Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs ist Attac aktuell nicht gemeinnützig, Spenden können somit steuerlich nicht geltend gemacht werden.

 

Hinweis: Die Veranstalter betonen ausdrücklich, dass sie eine kritische Debatte über die genannten Fragen für dringend notwendig halten. Dies muss jedoch in einer rein sachbezogenen Form durch die demokratischen Kräfte erfolgen. Von rechtsextremen oder rechts offenen Positionen und Institutionen grenzen sich die Veranstalter ausdrücklich ab.

Änderungen sind vorbehalten.

Flashmob für die Kultur am 18. März 2021 vor dem Odéon-Theater in Paris: The Show Must Go On