Krise in der Pflege – Und nun?

Wann:
19. Oktober 2021 um 19:00 – 20:30
2021-10-19T19:00:00+02:00
2021-10-19T20:30:00+02:00
Wo:
Online Veranstaltung
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
Gudrun Nolte & Maike Hagemann-Schilling

Das Gesundheitssystem ist seit Jahren in der Krise. Eine Krise, die Corona drastisch verstärkt hat. Als die ersten Pandemiewellen über das Land hinwegrollten, verging kein Tag ohne Meldungen zum Pflegenotstand. Dennoch hat das Thema im Wahlkampf der letzten Wochen kaum eine Rolle gespielt. Dabei sind Probleme keineswegs gelöst, ganz im Gegenteil: den mehr als vier Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland stehen deutlich zu wenig Pflegekräfte gegenüber. Viele Pfleger*innen geben zudem ihren Beruf auf, weil sie die Belastungen nicht mehr ertragen und die Verantwortung für schlechte Pflege nicht mehr übernehmen wollen!

Die Zivilgesellschaft ist gefordert, für und mit den Pflegekräften für ein anderes Gesundheits- und Pflegesystem einzutreten. Mit dieser Online-Veranstaltung wollen wir dazu beitragen, Menschen dafür zu motivieren.

Für das Gespräch konnten wir gewinnen:
Prof. Dr. phil. Uta Gaidys (Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Leitung Department Pflege und Management) und

David Gutensohn (Fachjournalist bei der ZEIT-ONLINE, Sozialwissenschaftler und Autor des Buches: „Pflege in der Krise“ 2021)

Nach zwei Impulsen der Referent*innen wollen wir über mögliche Handlungsoptionen diskutieren.

Veranstalter:   Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche (KDA)

Termin:           Dienstag 19. Oktober 2021, 19:00h bis 20:30h

Zielgruppe:      Alle Interessierten und besonders in der Pflege Beschäftigte

Kosten:           Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung:    Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@kda.nordkirche.de bis zum 18.10.2021. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten.

Kontakt:          Gudrun Nolte, gudrun.nolte@kda.nordkirche.de,
Maike Hagemann-Schilling, maike.hagemann-schilling@kda.nordkirche.de

Besonderheit: Die Veranstaltung wird gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.