Dritte Onlineveranstaltung in der Reihe „Mut zu Zwischentönen“

Wann:
13. April 2021 um 19:00
2021-04-13T19:00:00+02:00
2021-04-13T19:15:00+02:00
Wo:
Onlineveranstaltung
Zoom-Zugangslink: siehe unten
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
Attac Hamburg, AG Gesundheit

Dauerhaftes Aussetzen von Grund- und Bürgerrechten – was macht das mit unserer Gesellschaft?

Seit über einem Jahr sind im Gefolge der Corona-Pandemie in wechselnden Phasen von „Hammer & Dance“ private, politische, ökonomische, soziale und kulturelle Grundrechte der Bürger*innen in einer Weise beschränkt worden, wie es seit der Gründung der Bundesrepublik nicht erfolgt ist.

Die gesellschaftlichen  politischen, sozioökonomischen,  gesundheitlichen und kulturellen Schäden sind bereits gravierend und drohen dauerhaft die parlamentarische Demokratie in Schieflage zu bringen.

Vor diesem Hintergrund werden unsere Gäste auf folgende Fragen eingehen:

Sollten nicht gerade in einer Krise Einschränkungen der Grundrechte transparent diskutiert werden?

Welche Schäden entstehen durch die langanhaltende Einschränkung der sozialen Begegnung, der Begrenzung von privaten Treffen, der Demonstrationsfreiheit sowie die Untersagung der Berufsausübung für viele Berufszweige?

Wie wirkt sich die weitgehend ohne Einbeziehung der Parlamente erfolgende und verkürzte Entscheidungsfindung auf dem Wege von Verordnungen auf die politische Kultur aus?

Wie ist der Einsatz von im Grundgesetz nicht vorgesehenen Gremien wie die Abstimmungsrunden der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsident*innen einzuordnen?

Was hat es für Folgen, wenn als Basis für Entscheidungen nur sehr wenige Personen und Institutionen herangezogen und keine breit angelegte Politikberatung organisiert wird?

Besteht die Gefahr einer Verstetigung der Beschränkung der Grundrechte nach der Corona-Krise?

Ist es mit dem Grundgesetz vereinbar, Menschen ohne Impfung oder ohne Test Grundrechte zu verweigern, also eine 2-Klassen-Gesellschaft zu installieren?

Sind neue Formen der demokratischen Teilhabe, wie Bürgerräte, ein guter Beitrag zur Weiterentwicklung unserer politischen Meinungsbildung?

 

Die Moderation hat Nora Steen, Leiterin des Christian Jensen Kollegs in Breklum, übernommen.

Input-Referat: Prof. Dr. Heribert Prantl

Als Diskutant*innen sind dabei:

Selmin Çalışkan, Open Society Foundations

Prof. Dr. Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin

Prof. Dr. Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung

Daniel Schily, Democracy International e.V.

 

Als weiterer Vertreter der Medien:

Jens Berger,  NachDenkSeiten

 

Veranstalter ist Attac Hamburg, AG Gesundheit.

Mitveranstalter sind:

Christian Jensen Kolleg

Evangelische Akademie der Nordkirche

Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) e.V.

Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg

Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

NachDenkSeiten/IQM e. V.

Open Society Foundations

UmweltHaus am Schüberg

XING-Regionalgruppe Hamburg

XING-Themengruppe Debatte, Dialog, Diskurs

XING-Themengruppe Kabarett

 

Zugangsdaten

Der Zoom-Zugangslink lautet:

https://zoom.us/j/97144499319?pwd=aGkwS1Z1QlhxWmtMNWF1WTk0cGM0UT09

Meeting-ID: 971 4449 9319

Kenncode: 045218

Schnelleinwahl mobil

+496938079883,,97144499319#,,,,*045218# Deutschland

+496950502596,,97144499319#,,,,*045218# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort

+49 69 3807 9883 Deutschland

+49 695 050 2596 Deutschland

+49 69 7104 9922 Deutschland

+49 30 5679 5800 Deutschland

Meeting-ID: 971 4449 9319

Kenncode: 045218

Ortseinwahl suchen: https://zoom.us/u/aRert7Am

 

Wir beabsichtigen, die Veranstaltung aufzuzeichnen. Mit dem Beitritt zur Veranstaltung erklären sich Teilnehmer*innen damit einverstanden, dass Namen oder Gesichter möglicherweise in der Öffentlichkeit Verbreitung finden.

SPENDENAUFRUF: Unsere Veranstaltungsreihe kostet Geld und soll fortgesetzt werden, deshalb bitten wir um eine Spende (Richtwert 10 Euro, gern mehr falls möglich!) an Attac Trägerverein e. V. , IBAN: DE57 43060967 0800100800, BIC: GENODEM 1 GLS , GLS Gemeinschaftsbank, Stichwort Attac Hamburg „Mut zu Zwischentönen“. Vielen Dank dafür!

Wichtig: Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs ist Attac aktuell nicht gemeinnützig, Spenden können somit steuerlich nicht geltend gemacht werden.

Hinweis: Die Veranstalter betonen ausdrücklich, dass sie eine kritische Debatte über die genannten Fragen für dringend notwendig halten. Dies muss jedoch in einer rein sachbezogenen Form durch die demokratischen Kräfte erfolgen. Von rechtsextremen oder rechts offenen Positionen und Institutionen grenzen sich die Veranstalter ausdrücklich ab.

Änderungen sind vorbehalten.