Aktion zum Matthiae-Mahl

Wann:
28. Februar 2020 um 16:00
2020-02-28T16:00:00+01:00
2020-02-28T16:15:00+01:00
Wo:
Rathausmarkt
20095 Hamburg
EINE FRIEDLICHE UND SOZIALE WELT BAUEN
NEIN ZU NATO-MILITARISMUS UND SOZIALER UNGLEICHHEIT
NEIN ZUM MATTHIAE-MAHL

Kundgebung: 16 bis 17.30 Uhr am Heinreich-Heine-Denkmal, Rathausmarkt

Protestaktion bei Ankunft der Gäste ab 18.30 Uhr. Bitte bringt dafür Töpfe und Kochlöffel mit!

Dieses Jahr erfordert der Aufwand für die hochrangigen Gäste beim Matthiae-Mahl des Hamburger Senats unseren Protest in ganz besonderer Weise: NATO-Generalsekretär Stoltenberg und Außenminister Maas sind als Ehrengäste eingeladen – und das in Zeiten massiver Aufrüstung und militärischer Aggression seitens der NATO!

Armut von Vielen und kriegerische Aggression, wer will das?

Für immer mehr Menschen reichen Einkommen, Rente und Sozialleistungen nicht für Miete, Lebensunterhalt und zur Teilhabe am kulturellen wie gesellschaftlichen Leben. Die soziale Ungleichheit nimmt immer weiter zu, während Infrastruktur, Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser verkommen, weil aufgrund der menschenfeindlichen Sparpolitik seit Jahren nicht genug investiert wird.

Geflüchteten wird die menschenwürdige Aufnahme verweigert, weil gesagt wird, es sei nicht genug Geld da. Auch die Klimakrise ist die Folge einer Politik, die nicht dem Wohlergehen Aller, sondern den Profiten Weniger dient.

Das Matthiae-Mahl ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Wenn sich die wirtschaftliche, politische und militärische „Elite“ hinter verschlossenen Türen trifft, hat das mit friedlichen Beziehungen und einem guten Leben für Alle nichts zu tun. Mit  ihrer neoliberalen und militaristischen Politik widersprechen die Repräsentanten dem Geist der Landesverfassung, dass Hamburg „im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein“ und die „politische Demokratie mit den Ideen der wirtschaftlichen Demokratie“ verbinden soll.

„Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten.“ (Albert Einstein, 1931)

Lasst uns in diesem Sinne gemeinsam gegen die soziale und militärische Brutalität eine friedliche und soziale Welt erstreiten! Eine bessere Welt ist möglich!

Die Aktion wird unterstützt von: Attac Hamburg, FSR Soziale Arbeit, Hamburger Forum, Hamburg traut sich was, Referat für internationale Studierende im AStA der Universität Hamburg, Gesellschaft der Gleichen, AStA der HAW Hamburg, ver.di – Fachgruppe Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe Hamburg, Volksentscheid Schuldenbremse streichen, Aktionsberatung Defender 2020 – AG Hamburg, Aktionsgruppe gegen Hartz IV und prekäre Arbeit, Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit

Aufruf