Corona und die Wohnsituation

Der Kampf gegen die derzeitige oft menschenfeindliche Mietenpraxis wird während und nach der Pandemie dringender denn je sein, denn viele Menschen werden Einkommenseinbußen haben oder ihre Arbeit ganz verlieren. Das wird ganz besonders diejenigen betreffen, die ohnehin nur über ein geringes Einkommen verfügen.

Die Mieten sind für Arbeiternehmer/-innen in der Regel der größte Posten der Ausgaben. Damit in der augenblicklichen Lage die Menschen, die aus Gründen der Vorsorge oder aus betrieblichen Gründen in die Kurzarbeit geschickt werden, nicht zusätzlich in eine finanzielle Notlage geraten, sollten finanzielle Hilfen für den Zeitraum der Krise geboten werden. Damit soll gewährleistet werden, dass die betroffenen Personen und Familien den Alltag unter den Herausforderungen der Krise angemessen – und damit im Interesse der Solidargemeinschaft – gestalten können.

Niemand soll in dieser Krise seine Wohnung verlieren, weil das Geld nicht mehr für die Miete reicht. Daher sind Zwangsräumungen unverzüglich auszusetzen, wie dies beispielsweise Barcelona bereits vollzogen hat.

Attac Hamburg unterstützt auch die beiden Hamburger Volksinitiativen: Keine Profite mit Boden & Miete!

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Von Hinz&Kunzt

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